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Die Zyklusüberwachung:

Die Stimulationstherapie im Ultraschall/ Click to view!

Hormonelle Störungen können ursächlich für das Ausbleiben einer Schwangerschaft sein. Häufig äußern sich diese in Zyklusunregelmäßigkeiten. Durch eine Zyklusüberwachung kann eine solche Hormonstörung diagnostiziert werden. Die Zyklusüberwachung ist aber auch fester Bestandteil einer hormonellen Stimulationstherapie und dient dort der Überwachung der Eizellreifung sowie der Festlegung des optimalen Zeitpunktes zur Auslösung des Eisprungs.

 

FSH bewirkt Follikelreifung/ Click to view!
LH bewirkt Eisprung/ Click to view!

Die Zyklusüberwachung beginnt etwa am 8. Tag des Zyklus mit einer Ultraschalluntersuchung. Hierbei werden die Größe der Eibläschen in beiden Eierstöcken und die Dicke der Gebärmutterschleimhaut gemessen. Es folgen weitere Kontrollen, bis sich ein Eibläschen mit einem Durchmesser von ca. 20 mm nachweisen lässt. Aus diesem Follikel springt die befruchtungsfähige Eizelle. Meistens werden die Ultraschalluntersuchungen mit einer Bestimmung von Hormonwerten (Östrogen und LH) kombiniert, um noch genauere Informationen über die Eizellreifung und den wahrscheinlichen Zeitpunkt des Eisprungs zu erhalten. Der Östrogen-Wert korreliert mit der Reife der Eizelle, der LH-Anstieg bewirkt den Eisprung.

Die höchste Wahrscheinlichkeit für den Eintritt einer Schwangerschaft besteht, wenn bis zur Mitte des Zyklus ein Follikel mit einem Durchmesser von ca. 20 mm herangereift ist und das Wachstum von einem körpereigenen Anstieg der Hormone Östrogen und LH begleitet wird. Sollte sich bei der Zyklusüberwachung herausstellen, dass keine Eizelle heranreift oder kein Eisprung erfolgt, so ist es in der Regel sinnvoll, die Eizellreifung durch eine hormonelle Stimulationstherapie zu unterstützen.