Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) Video
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Videos zum Thema Kinderwunsch:
Intrauterine Insemination (IUI)
In-vitro-Fertilisation (IVF)
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Die ICSI-Behandlung
Paare, bei denen eine höhergradige Einschränkung der Spermaqualität für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich ist, kann in vielen Fällen durch die so genannte „ICSI“-Behandlung zum Wunschkind verholfen werden.
ICSI steht für Intra Cytoplasmatische Spermien Injektion. Der Ablauf einer „ICSI“-Therapie ist mit dem einer IVF-Behandlung vergleichbar. Der Unterschied zwischen beiden Verfahren besteht in der Art, wie Ei- und Samenzelle zueinander finden. Bei einer IVF-Behandlung dringt das Spermium ohne weitere Hilfe in die Eizelle ein. Um eine Eizelle erfolgreich zu befruchten sind aber Tausende gut bewegliche Spermien in der Samenprobe nötig.
Bei der ICSI-Behandlung wird das Spermium mit Hilfe einer sehr dünnen Glaskapillare direkt in die Eizelle eingebracht. Durch die anschließende Verschmelzung der Zellkerne entsteht ein Embryo. Bei diesem Verfahren reicht also theoretisch ein einziges vitales Spermium, um aus einer Eizelle einen Embryo entstehen zu lassen. Das bedeutet, dass auch Männer mit einem deutlich reduzierten Spermiogramm auf diesem Weg zu Vätern werden können. Vor jeder ICSI-Behandlung wird zunächst eine entsprechende Diagnostik durchgeführt, die diese Behandlung als beste Therapieoption für das jeweilige Paar festlegt.
Voraussetzung für einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse sind zwei entsprechend eingeschränkte Spermiogramme im Abstand von 12 Wochen. Außerdem wird eine humangenetische Beratung ggf. mit Chromosomenanalyse empfohlen.
Vor jeder Behandlung finden Gespräche mit dem Arzt statt, bei denen für Sie ausreichend Gelegenheit besteht, Fragen zu stellen und den Ablauf der Therapie zu besprechen.
Dies ist wichtig, da wir während der Behandlung auf Ihre Mitarbeit angewiesen sind.