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Blastozystenkultur:

Bei einer IVF- oder ICSI-Behandlung erfolgt der Embryonentransfer üblicherweise 2 bis 3 Tage nach der Eizellentnahme. Idealerweise sind die Embryonen zu diesem Zeitpunkt bis zum 4- bzw. 8-Zellstadium herangereift.

Dank moderner Medien ist es möglich die Embryonen auch außerhalb des Körpers weiterzukultivieren. Während dieser Kultivierung teilt sich der Embryo immer weiter und erreicht am Tag 4-5 nach der Eizellentnahme das sogenannte Blastozystenstadium. Er besteht jetzt aus 64- bis 128-Zellen. Blastozysten besitzen ein hohes Einnistungspotential und bieten daher auch eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Schwangerschaft.

Nur ein Teil der befruchteten Eizellen erreicht das Blastozystenstadium, die übrigen beenden ihre Entwicklung vorzeitig.

Der Vorteil einer Weiterkultivierung der Embryonen im Brutschrank besteht in der Möglichkeit, die Entwicklung der Embryonen länger beobachten zu können und somit ihr Einnistungspotential besser abschätzen zu können.
„Die Blastozystenkultur“ ist keine Kassenleistung.

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Erklärung zur Abbildung:

Blastozyste aus unserem Labor. Die beginnende Entwicklung der Fruchthöhle ist in der linken Hälfte der Blastozyste zu erahnen. In der rechten Hälfte ist eine Zellansammlung zu sehen, aus der sich der Embryo und der Mutterkuchen entwickeln.